Wenn man die Bewertung von Honig nach den Erfahrungen von Imkern und Verbrauchern betrachtet, stellt man eine interessante Tatsache fest. Fragt man nämlich die meisten Laien, die Honig im Geschäft kaufen, antworten sie meist, dass der beste Honig dunkler Waldhonig ist. Dieser wird unter Imkern als Honigtauhonig bezeichnet. Noch interessanter ist, dass die Vorliebe für dunklen Honigtauhonig nur eine mitteleuropäische Modeerscheinung ist. In anderen Teilen der Welt wird meist geantwortet, dass der beste Honig heller Blütenhonig ist.
Unsere Vorfahren wussten bereits um die heilenden Wirkungen des Honigs und schrieben ihm oft sogar wundersame Eigenschaften zu. Seit jeher wird er nicht nur wegen seines hervorragenden Geschmacks geschätzt, sondern auch wegen seiner heilenden, belebenden und verjüngenden Wirkungen. Schon in der Steinzeit suchten unsere Vorfahren nach wilden Bienen, um ein wenig von der wertvollen, gelblichen, klebrigen Substanz zu erlangen.
Honig lässt sich in zwei Grundtypen unterteilen, je nach seiner Herkunft: Blütenhonig (Nektarhonig) und Honigtauhonig (Waldhonig).
Blütenhonig stammt aus dem süßen Nektar von Blütenpflanzen. Seine Farbe ist hell, in verschiedenen Nuancen von Gelb und Braun. Er enthält verschiedene Pollenkörner, die den Honig mit unentbehrlichen heilenden und anregenden Substanzen bereichern. Dieser Honig wird in der Volksheilkunde wegen seines Gehalts an Pflanzenhormonen, aromatischen Substanzen, ätherischen Ölen und anderen wohltuenden Stoffen geschätzt. Er enthält eine größere Menge einfacher Zucker – Glukose und Fruktose, die seine schnelle Kristallisation verursachen. Dadurch ist er leicht verdaulich.
Imkerei - Honiglese
Die Honiglese ist für die Imker die Auswertung der Arbeit und der Saison. Die Honiglese bringt auch viel Arbeit. Zuerst muss man die Waben herausnehmen und von den Bienen befreien. Man kann die Technik des Puffens der Bienen benutzen, und zwar mit einem Gerät, das dem Staubsauger ähnlich ist. Diese Methode ist vom elektrischen Strom abhängig. Meistens fegt man die Bienen ab. Dazu dient ein einfacher Handbesen. Es ist arbeitsaufwändig und nicht effektiv, aber wenn Sie nicht viele Bienenvölker haben, ist es am einfachsten. Eine andere Möglichkeit ist die Bienenflucht zu benutzen. Das ist ein einfaches Hilfsmittel aus dem Kunststoff. Es hat Tunnels, die sich verengen. Die Biene geht also nur in einer Richtung aus dem Honigraum in den Brutraum durch. Es genügt die Bienenflucht zum Beispiel am Abend zwischen den Honigraum und den Brutraum zu platzieren. Morgen ist der Honigraum leer und so kann man die Waben abnehmen. Ein Nachteil aber ist, dass die Waben kühl sind und es ist darum schwieriger den Honig zu schleudern. Darum muss man die Spirale fürs Wärmen des Ansatzes oder der Honigschleuder verwenden oder es irgendwo, wo Sie die Temperatur etwa 30 °C haben, machen.
Der Honig ist das Grundprodukt der Bienen. Das ganze Bienenvolk arbeitet das ganze Jahr gerade darauf, dass es ausreichende Honigvorräte gewinnt, die es dafür braucht, dass sie den Winter überleben. Der Honig hält man seit ewigen Zeiten für einen wertvollen Rohstoff. Darum wurde dessen Konsumierung für lange Zeit nur für bedeutende Personen bestimmt. Der Honig und die Speisen aus dem Honig konnten auf dem Tisch keines Königs oder Adeligen fehlen. Man schreibt dem Honig Heil- und aphrodisische Wirkungen zu, die man bis heute würdigt. In der Volksheilkunde hat der Honig eine unvertretbare Rolle. Davon, worauf alles der Honig wohltuende Wirkungen hat, können Sie im nächsten Artikel lesen.


























































































































































