Wachsmotte
Die Große Wachsmotte (Galleria mellonella) ist ein häufiger Schädling in der Imkerei. Ihre Larven können Bienenwachs verdauen und befallen vor allem eingelagerte Waben. Vorbeugung: starke Völker, altes Wabenwerk rasch einschmelzen, Waben luftig mit Zug lagern und geschlossene Räume 2–3× im Abstand von 10–14 Tagen ausschwefeln (außer im Winter) – Schwefeldioxid wirkt jedoch nicht gegen Eier. Biologischen Schutz bietet B 401 Certan: bienenverträglich und bis zu 100% wirksam gegen Larven. Bacillus thuringiensis (Serotyp 7, Stamm Aizawai) haftet an den Waben und wirkt ganzjährig, ohne Honiggeschmack oder -qualität zu beeinträchtigen.
Die Wachsmotte ist ein Feind der Bienen und ein unermüdlicher Zerstörer des Wabenwerks
Die Wachsmotte ist ein Schmetterling, der in der Imkerei erhebliche Schäden verursachen kann. Dieser Parasit befällt die Waben der Bienen in Bienenstöcken sowie in Lagerräumen. Zu den bekanntesten Arten gehören die große Wachsmotte (Galleria mellonella) und die kleine Wachsmotte (Achroia grisella). Wachsmotten, auch als Motten bezeichnet, befallen meist geschwächte oder kranke Bienenvölker. Ihr Auftreten im Bienenstock weist häufig auf andere Probleme hin, einschließlich der möglichen Anwesenheit weiterer Parasiten. Die größten Schäden verursachen sie an über Winter gelagerten Waben, insbesondere bei ungeeigneten Lagerbedingungen.
Wie schädigt die Wachsmotte?
-
Die erwachsenen Falter können keinen Schaden anrichten, da ihre Mundwerkzeuge verkümmert sind.
-
Den größten Schaden verursachen die Larven, die Gänge durch die Waben fressen und Löcher in die Holzrähmchen nagen.
-
Die Larven zerstören die Zellwände der Waben, in denen die Bienen neue Generationen aufziehen, und gefährden dadurch deren Entwicklung.
Die Wachsmotte bevorzugt dunkle, bereits bebrütete Waben, in denen sie sich sehr schnell vermehrt. Die Weibchen können innerhalb von 24 Stunden nach der Paarung ihre Eier in Spalten und Ritzen der Beuten oder Lagerboxen ablegen. Nach dem Schlüpfen beginnen die Larven, das Wachs zu fressen, wodurch Gänge im Inneren der Waben entstehen. Die von den Larven produzierten Gespinste bieten ihnen Schutz vor den Bienen. In starken Bienenvölkern hat die Wachsmotte in der Regel kaum Überlebenschancen, da die Bienen den Stock aktiv sauber halten. Problematisch wird sie vor allem in unbesetzten Beuten und natürlichen Hohlräumen.
Die Larven fressen nicht nur Bienenwachs, sondern auch Schmutzreste, Pollen und Honig. Dadurch verursachen sie strukturelle Schäden an den Waben und tragen zur Schwächung der Bienenvölker bei.
Unterschiede zwischen großer und kleiner Wachsmotte
Die große Wachsmotte ist dunkelbraun gefärbt und befällt vor allem leere Waben. Die kleine Wachsmotte hingegen hat eine graue Färbung mit gelbem Kopf und greift auch von Bienen besetzte Waben an. Diese Art ist zudem in der Lage, auch bei niedrigeren Temperaturen zu überleben.
Wie sich Wachsmotten verbreiten und vermehren
Die aktive Saison der Wachsmotten reicht von Mai bis Oktober. Die Weibchen legen ihre Eier in kleine Spalten und Ritzen ab, wo sie vor den Bienen geschützt sind. Die jungen Larven wandern nach dem Schlüpfen rasch in leere Zellen der Waben.
-
Weibchen leben durchschnittlich 12 Tage, Männchen bis zu 21 Tage.
-
Gezielte Bekämpfung: Maßnahmen sind vor allem gegen erwachsene Tiere und Larven wirksam, Eier sind sehr widerstandsfähig. Daher ist es wichtig, verschiedene Strategien sinnvoll zu kombinieren.
Nutzen in der Natur
In der Natur erfüllen Wachsmotten eine wichtige Funktion: Sie beseitigen biologischen Abfall in verlassenen Bienenwaben und verringern dadurch das Risiko der Ausbreitung von Krankheiten auf andere Insekten.
Die Larven durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien und verpuppen sich am Ende ihrer Entwicklung in einem harten Kokon, bereit, sich in einen erwachsenen Falter zu verwandeln. Eine sachgerechte Steuerung der Lagerbedingungen für Waben sowie regelmäßige Kontrollen können die durch diesen Parasiten verursachten Schäden erheblich reduzieren.
Für Imker ist fundiertes Wissen über Wachsmotten und deren konsequente Kontrolle entscheidend, um einen maximalen Schutz ihrer Bienenvölker zu gewährleisten.
Pflege von Waben: Prävention gegen die Wachsmotte
Die richtige Pflege der Waben ist ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Imkerei. Die Wachsmotte (Galleria mellonella) ist besonders aktiv im Spätsommer und Frühherbst und konzentriert sich vor allem auf gelagerte, unbesetzte Waben.
Prävention und Schutz der Waben
-
Lagerung heller Waben: Lagern Sie vorzugsweise helle, unbebrütete Waben. Dadurch verringern Sie nicht nur das Risiko eines Wachsmottenbefalls, sondern auch die Übertragung anderer Krankheitserreger. Bewahren Sie diese Waben in gut belüfteten und kühlen Räumen auf, da Wachsmotten Zugluft und niedrige Temperaturen meiden.
-
Verwendung von Ameisensäure: Zur Vorbeugung gegen Wachsmotten kann Ameisensäure erfolgreich eingesetzt werden. Eine bewährte Methode ist das Einlegen einer Schale mit Ameisensäure in einen Stapel von Zargen. Die Dämpfe hemmen die Entwicklung der Wachsmotte und vernichten deren Larven sowie die Sporen von Nosema apis, wodurch die gelagerten Waben effektiv geschützt werden.
-
Natürliche Alternativen: Als alternative Schutzmaßnahme kann auch Anisöl verwendet werden, dessen Geruch Wachsmotten abschreckt und vorbeugend wirkt.
Bedeutung der Prävention
Die Wachsmotte stellt nicht nur aus hygienischer Sicht ein ernstzunehmendes Problem dar, sondern kann auch als potenzieller Überträger von Sporen der Amerikanischen Faulbrut fungieren. Eine konsequente Prävention und sachgemäße Lagerung der Waben sind daher unverzichtbar für gesunde und leistungsfähige Bienenvölker.
Für weitere Tipps und detaillierte Vorgehensweisen empfiehlt es sich, Fachliteratur zu konsultieren oder erfahrene Imker um Rat zu fragen, die wertvolle Hinweise aus der Praxis geben können.
Erfolgreich gegen die Wachsmotte vorgehen: ein kompletter Leitfaden für Imker
Ein unangenehmer Bestandteil des Imkeralltags ist der Kampf gegen den Schädling, der als Wachsmotte (Galleria mellonella) bekannt ist. Dieser Schädling muss jedoch kein Albtraum sein. Mit den folgenden bewährten Methoden und innovativen Lösungen können Sie Ihre Beuten und Bienenvölker wirksam schützen.
Prävention:
Kälte und Zugluft
-
Zugluft als Verbündeter: Lagern Sie Waben idealerweise an Orten mit natürlicher oder künstlich erzeugter Luftzirkulation. Wachsmotten mögen keine bewegte Luft.
-
Kühle Lagerplätze: Die Larven sind bei Temperaturen um 3 °C inaktiv, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt töten sie zuverlässig ab. Es wird empfohlen, die Waben für einen Tag bei etwa -7 °C einzufrieren.
Alternative zu Schwefelstreifen
-
Schwefelstreifen: Diese traditionelle Begasungsmethode hat jedoch Nachteile, wie eine hohe Toxizität für den Menschen sowie chemische Rückstände im Wachs und Honig.
Moderne Methoden:
B 401 Certan
-
100 % natürlich: Dieses Spray enthält das Bakterium Bacillus thuringiensis (Aizawai-Serotyp 7), das die Larven der Wachsmotte effektiv abtötet, ohne Rückstände im Wachs oder Honig zu hinterlassen und ohne den Geschmack des Honigs zu beeinflussen.
-
Einfache Anwendung: Mit einer einmaligen Anwendung der Lösung wird ein Schutz der Rähmchen für das gesamte Jahr erreicht. Das Bakterium haftet an den Waben und bekämpft kontinuierlich alle Larvenstadien des Schädlings.
Warum Certan wählen?
B 401 Certan bietet nicht nur eine nahezu 100%ige Wirksamkeit gegen die Larven der Wachsmotte, sondern ist auch vollkommen sicher für Bienen und Brut. Diese biologische Methode ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Imkerei, die sich zunehmend auf Nachhaltigkeit und die Gesundheit der Bienenvölker in einer von chemischen Stoffen belasteten Umwelt konzentriert.







































































































































































































