Formidol 41 g Streifen für den Bienenstock – wirksame Behandlung der Varroose
Was ist Formidol und wofür wird es verwendet?
Formidol 41 g Streifen für den Bienenstock sind ein speziell entwickeltes Mittel zur gezielten Behandlung von Bienenvölkern gegen die häufigsten Krankheiten und Parasiten. Jeder Streifen enthält 41 g des Wirkstoffs Ameisensäure (Acidum formicum).
Formidol wird am häufigsten eingesetzt bei:
Befall durch die Varroamilbe Varroa destructor (Varroose);
Infektionen durch Pilze Nosema sp. (Nosemose);
Infektionen durch Ascosphaera apis (Ascosphaerose – Kalkbrut).
Zusammensetzung des Präparats Formidol
Ein Streifen enthält 41 g des Wirkstoffs Ameisensäure (Acidum formicum). Der Streifen besteht aus einer verdunstenden Platte aus hochwertiger gebleichter Zellulose, die in einer HDPE-Hülle eingeschlossen ist. Diese enthält fünf exakt konstruierte Öffnungen für die richtige Dosierung durch Verdunstung.
Wie wird Formidol richtig im Bienenstock angewendet?
Applikationsweise und Platzierung des Streifens
Das Präparat sollte immer außerhalb der Honigerntezeit angewendet werden. Ein Streifen reicht zur Behandlung eines Volkes aus.
Entnehmen Sie den Streifen aus dem Kunststoffbeutel (HDPE).
Legen Sie ihn mit den Öffnungen nach unten, idealerweise auf die Oberträger der Rähmchen oder zwischen zwei Zargen im Bereich der aktiven Brut.
Die Öffnungen müssen direkt zwischen die Brutwaben zeigen, um eine möglichst effektive Verdunstung zu gewährleisten. Die markierte Seite zeigt die Position der Öffnungen an.
Während der ersten 48 Stunden erfolgt die Verdunstung über fünf regulierende Öffnungen. Danach entfernen Sie den HDPE-Beutel vollständig und legen die Verdunstungsplatte erneut an ihren Platz zurück.
Die Behandlung kann je nach Bedarf nach 1 bis 2 Wochen wiederholt werden.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Anwendung?
Optimal sind stabile Zeiträume mit Tagestemperaturen über 20 °C.
Starke Schwankungen zwischen Tages- und Nachttemperaturen können die Wirksamkeit reduzieren.
Hohe Luftfeuchtigkeit kann die Verdunstung der Ameisensäure verlangsamen.
Sicherheitsmaßnahmen bei der Anwendung von Formidol
Vorbeugung unerwünschter Reaktionen im Bienenvolk
Wenn Sie eine Unruhe im Bienenvolk bemerken (z. B. starkes Austreten der Arbeiterinnen an das Flugloch oder auf die Vorderwand), achten Sie bitte auf eine verbesserte Belüftung des Bienenstocks, z. B. durch kurzzeitige Erweiterung des Fluglochs.
Persönlicher Schutz bei der Handhabung
Ameisensäure ist eine ätzende chemische Substanz, die Hautreizungen oder Verätzungen verursachen kann. Tragen Sie bei der Arbeit daher geeignete Schutzausrüstung:
Gummihandschuhe,
Schutzbrille,
Bei Hautkontakt die betroffene Stelle sofort gründlich mit viel Wasser und Seife abspülen; bei Augenkontakt sofort ärztliche Hilfe aufsuchen.
Gegenanzeigen und Wechselwirkungen mit anderen Präparaten
Nicht während der Honigernte oder bei Vorhandensein von Honig zur menschlichen Nutzung anwenden.
Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden oder ähnlichen Mitteln gegen Varroose einsetzen.
Eine Überdosierung kann zu geringem Verlust von Drohnen oder jungen Arbeiterinnen führen, stellt jedoch kein ernstes Risiko für das gesamte Volk dar.
Das veterinärmedizinische Präparat Formidol ist ohne tierärztliche Verschreibung erhältlich.




































































































































































































