FASTest BEE 3T – Schnelltest auf Bienenviren (10 Stk.)
FASTest BEE 3T – Schnelltest auf Bienenviren (10 Stk.)
Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick über den Gesundheitszustand Ihrer Bienenvölker – ganz ohne Warten auf Laborergebnisse. FASTest BEE 3T ist ein praktischer diagnostischer Schnelltest, mit dem Sie direkt am Bienenstand innerhalb weniger Minuten das Vorhandensein von drei häufigen und schwerwiegenden viralen Bienenerkrankungen überprüfen können. Das Ergebnis liegt sofort vor – so können Sie rechtzeitig weitere Maßnahmen im Bienenvolk anpassen.
Warum er in keiner Imkerausrüstung fehlen sollte
Viruserkrankungen im Bienenvolk stehen häufig in engem Zusammenhang mit dem Befall durch die Varroamilbe (Varroa destructor), die zu den wichtigsten Virusüberträgern zählt. FASTest BEE 3T eignet sich für das ganzjährige Monitoring – er ermöglicht eine schnelle Einschätzung der Situation im Bienenstock und eine gezieltere Planung der Behandlungsmaßnahmen. Ein positiver Nachweis eines bestimmten Virus kann zugleich indirekt auf einen erhöhten Varroa-Druck und die Notwendigkeit einer Anpassung der Varroabekämpfung hinweisen. Den größten Nutzen hat der Test meist im Spätsommer, wenn schnelle Entscheidungen häufig die Volksstärke und eine erfolgreiche Überwinterung beeinflussen.
Was der Test nachweist
Aus einer Probe wird qualitativ das Vorhandensein der folgenden drei Pathogene detektiert:
1. Deformed Wing Virus (DWV) – ein häufiger Faktor für Schwächung und Zusammenbruch von Bienenvölkern.
2. Akutes Bienenparalysevirus (ABPV) – eine schnell verlaufende Infektion mit schwerwiegenden Auswirkungen.
3. Sackbrutvirus (SBV) – eine Erkrankung, die die Entwicklung der Bienenbrut beeinträchtigt.
Geprüfte Qualität und Innovation
FASTest BEE 3T wurde auf dem Weltkongress Apimondia 2025 in Kopenhagen mit der Goldmedaille in der Kategorie „Wissenschaftliche Innovationen für Bienen“ ausgezeichnet. Es handelt sich um eine prämierte Lösung, die auch in der Fachwelt der Imkerei große Beachtung findet.
Funktionsweise des Tests
Der Test basiert auf dem Prinzip der Immunochromatographie (Lateral Flow), ähnlich wie gängige Antigen-Schnelltests. Die mit Puffer vermischte Probe wandert über eine Membran, auf der sich eventuell vorhandene virale Antigene an Antikörper binden und sichtbare Testlinien bilden. Das Verfahren ist sauber, einfach und erfordert keine Laborausrüstung – es kann direkt am Bienenstock durchgeführt werden.
Lieferumfang und Probenvorbereitung
Die Packung enthält alles, was für zwei vollständige Tests benötigt wird: eine Pinzette, zwei Sätze Teststreifen (je 3 Stück), Probenröhrchen mit Stößel sowie die entsprechenden Lösungen. Für einen Test entnehmen Sie 5 Bienen oder 5 Larven/Puppen (Brut), zerdrücken die Probe mit dem beiliegenden Stößel und vermischen sie gemäß Anleitung mit der Lösung. Vor der Testdurchführung sollten alle Komponenten sowie die Probe Raumtemperatur (15–25 °C) haben.
Technische Parameter
| Produktname | FASTest® BEE 3T (2er Pack) |
| Nachgewiesene Viren | DWV (Deformed Wing Virus), ABPV (Akute Bienenparalyse), SBV (Sackbrutvirus) |
| Testtyp | Immunochromatographischer Schnelltest (Lateral Flow) |
| Auswertungszeit | 10–15 Minuten |
| Anzahl Tests pro Packung | 2 vollständige Tests |
| Erforderliche Probe | 5 Bienen oder Larven/Puppen der Brut |
| Einsatzbereich | Ganzjähriges Monitoring, Entscheidungsfindung für Behandlungen, indirekte Indikation des Varroa-Drucks |
| Probenmaterial | Biene / Brut |
| Lagerung | Raumtemperatur (15–25 °C) |
| Testausführung | Schnelltest |
| Auszeichnung | Goldmedaille Apimondia 2025 |
Bienengesundheit und Viruserkrankungen
Die Honigbiene (Apis mellifera) zählt aufgrund ihrer Bestäubungsleistung für eine Vielzahl von Nutz- und Zierpflanzen zu den drei wichtigsten Nutztieren der Welt. Die Bestäubung ist von zentraler Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft und die Stabilität unserer Kulturlandschaft. Daher kommt dem regelmäßigen Monitoring des Gesundheitszustands und der Vitalität der Bienenvölker eine Schlüsselrolle zu. Neben Parasiten und Pilzerkrankungen (z. B. Varroa destructor und Nosema spp.) stellen auch Viren ein erhebliches Risiko dar, unter anderem DWV, ABPV und SBV.
DWV (Deformed Wing Virus) kann unter dem Einfluss von Stressfaktoren (starker Befall mit V. destructor, Futtermangel, unsachgemäße Völkerführung) typische Symptome hervorrufen: deformierte bis verkrüppelte Flügel, die das Fliegen unmöglich machen, geringere Körpergröße sowie Farbveränderungen erwachsener Bienen.
SBV (Sackbrutvirus) verursacht deutliche Veränderungen an der Brut: Die Verpuppung bleibt aus, in der Larve sammelt sich Häutungsflüssigkeit mit einem „sackartigen“ Erscheinungsbild, die Farbe wechselt von perlmuttweiß zu hellgelb. Nach dem Absterben trocknet die Larve zu einer dunkelbraunen, schiffchenförmigen Schuppe ein. Erwachsene Bienen durchlaufen die Infektion häufig ohne auffällige klinische Symptome, meist äußert sie sich in einer verkürzten Lebensdauer.
ABPV (Akutes Bienenparalysevirus) vermehrt sich vor allem in Puppen. Nach der Aktivierung (z. B. durch Milbenbefall, Begleitinfektionen, Umweltstress oder den Einfluss von Chemikalien einschließlich Insektiziden) ist ein schneller Krankheitsverlauf typisch: Zittern, fortschreitende Lähmung, Flugunfähigkeit, Dunkelfärbung und Verlust der Behaarung an Brust und Hinterleib sowie anschließend ein rascher Tod erwachsener Bienen.
Zahlreiche Studien weisen auf einen engen Zusammenhang zwischen dem Befallsgrad durch Varroa destructor und dem Auftreten bestimmter Viruserkrankungen (insbesondere DWV, ABPV, SBV) hin. Die Varroamilbe fungiert dabei sowohl als Reservoir als auch als Überträger von Viren. Diese Kombination gilt als eine der Hauptursachen für Winterverluste, wobei die stärkste Korrelation meist zwischen Varroabefall und viraler Belastung durch DWV beobachtet wird.
Für eine schnelle Einschätzung der Situation direkt am Bienenstand ist FASTest® BEE 3T ein einfaches diagnostisches Hilfsmittel. Bei einem positiven Ergebnis können umgehend geeignete Maßnahmen ergriffen werden, beispielsweise eine Anpassung der Varroabekämpfungsstrategie.
Sicherheitshinweise
Aus hygienischen Gründen empfehlen wir die Verwendung von Einweghandschuhen und weiterer persönlicher Schutzausrüstung (Schutzkleidung, gegebenenfalls Mundschutz). Waschen und desinfizieren Sie nach Abschluss des Tests Ihre Hände.
Kennzeichnen Sie Proben, Röhrchen und Teststreifen so, dass die Ergebnisse eindeutig einem bestimmten Bienenvolk zugeordnet werden können.
Verwenden Sie für jeden Test ein neues Probenröhrchen und neue Teststreifen.
Die Pufferlösung enthält geringe Konzentrationen des toxischen Konservierungsmittels Natriumazid. Vermeiden Sie den Kontakt mit Haut und Augen sowie das Verschlucken oder Einatmen.
Behandeln Sie die Probe als potenziell infektiöses Material. Entsorgen Sie die verwendeten Testkomponenten nach der Durchführung sicher und außerhalb der Reichweite von Bienen.



































































































































































































